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Wie funktionieren Wasserpfeifen
Wenn man heutzutage entspannen will gibt es wirklich viele Möglichkeiten. Eine davon, und zwar eine, die in den letzten Jahren immer beliebter wurde, ist wohl das Rauchen von Wasserpfeifen. Dazu kann man in eine Bar gehen, die in der Regel auch orientalisch eingerichtet ist. Die besonders bequemen Sofas und die eher ruhige Musik im Hintergrund machen es einem auch gar nicht schwer zu entspannen. Natürlich gibt es auch Bars, in denen man Wasserpfeifen rauchen kann und wo es das Ambiente eher an eine Kneipe erinnert. Was dem Ganzen allerdings absolut keinen Abbruch tut. Wer nicht immer so die Zeit findet in eine dieser Bars zu gehen und vor allem nicht immer das Geld, denn teuer werden kann das sehr schnell, der kann sich auch Wasserpfeifen kaufen und sie zu Hause rauchen. Der Vorteil hierbei ist eben, dass man sich einfach in den Garten setzen, die Sonne genießen und Wasserpfeifen rauchen kann.
Aber wie funktionieren solche Wasserpfeife eigentlich? In den Bars bekommt man sie ja schon fertig gebracht. Als erstes muss der untere Teil, besser gesagt die Bowl oder die Vase, teilweise mit Wasser befüllt werden. Die Rauchsäule wird dann darauf befestigt, wobei der untere Teil der Säule etwa zwei bis drei cm ins Wasser ragen muss. Der Kopf der Wasserpfeifen wird nun mit 5 bis 10 Gramm Tabak gefüllt. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Sorten von Tabak. Man hat also die freie Auswahl. Empfehlenswert ist definitiv Doppelapfel mit Minzöl. Wenn der Tabak also in der Wasserpfeife ist wird der Kopf mit Alufolie abgedeckt, wobei diese dann mit kleinen Löchern versehen werden sollte. Nun wird eine Kohle oder bei großen Wasserpfeifen vielleicht besser zwei Kohlen erhitzt. Die glühende Kohle wird dann auf die Alufolie gelegt. Nun kann man am Schlauch ziehen. Nach einer gewissen Zeit wird die Wasserpfeife dann auch komplett an sein und auch eine zeit lang halten.
Der Rauch wird durch den langen Weg, den er zurücklegen muss und natürlich durch das Wasser in der Bowl gekühlt. Deshalb werden Wasserpfeifen auch öfter als angenehm zu rauchen bezeichnet. Nach einer gewissen Zeit können Wasserpfeifen allerdings auch anfangen im Hals zu kratzen. Außerdem sollte man mit der Zange, die man für die glühende Kohle verwendet hat, während dem Rauchen öfter mal die Asche von der Alufolie in den Teller kehren. Des Weiteren auch die Asche von der Kohle entfernen, damit diese weiter glüht und man seine Wasserpfeifen noch etwas genießen kann.
Wasserpfeife rauchen als Erlebnis
Während den letzten paar Jahren hat es die Wasserpfeife geschafft sich in Europa und so gut wie auf der ganzen Welt zu etablieren. Vor allem die Jugendlichen greifen mittlerweile sogar schon viel öfter zu Wasserpfeife, als zu Zigarette. Aber was macht die Shisha, wie die Wasserpfeife auch genannt wird eigentlich zu so einem Erlebnis? Als erstes wäre da mal die Vorbereitung. Dies ist nämlich schon ein ganz eigenes Zeremoniell, das seine Zeit braucht. Schließlich muss man die einzelnen Teile, es sind mindestens vier, erstmal zusammenstecken bevor man anfangen kann. Die Wasserpfeife besteht aus einer Bowl, das ist der untere Teil, welcher teilweise noch mit Wasser gefüllt werden muss, aus der Rauchsäule, das ist der mittlere Teil, aus dem Kopf, dies ist der obere Teil und schließlich aus dem Schlauch durch den der Rauch der Wasserpfeife gezogen wird.
Nachdem man alles ineinander gesteckt oder auch geschraubt hat, muss man den Tabak in den Kopf tun. In der Regel sind das etwa 5 bis 10 Gramm. Da guter Wasserpfeifentabak sehr feucht sein muss, sollte man ihn mit Glycerin oder auch Melasse betropft. Danach wird Alu-Folie draufgepackt und die Kohle angezündet, die ganz oben drauf kommt. Die Vorbereitungen wären nun soweit abgeschlossen und es kann jetzt losgehen mit dem eigentlich Rauchen der Wasserpfeife. Dazu wird an dem Schlauch gezogen. In der Regel kommt am Anfang noch gleich viel Rauch und der Geschmack ist auch noch nicht so intensiv. Die Wasserpfeife muss erst richtig gehen und das schafft man, wenn man am Schlauch zieht. Insgesamt dauert das auch nicht so lange und schnell wird der Schlauch weitergereicht, falls nicht mehrere vorhanden sind. Das Erlebnis der Wasserpfeife liegt zwar auch bei der Vorbereitung, allerdings ist es einfach der Geschmack, der viele dazu bewegt immer wieder Shisha zu rauchen.
Durch den Tabak, der durch die Wasserpfeife geraucht wird, entfaltet sich bei jedem neuen Zug ein sehr intensiver Geschmack. Zudem gibt es wirklich sehr viele verschieden Tabaksorten, die man in jedem gut sortierten Zubehörladen bekommt. In größeren Städten gibt es mittlerweile auch etliche Bars, in denen man Shisha rauchen kann und die haben auch unterschiedlichen Tabak. Das Erlebnis der Wasserpfeife hat auch etwas mit dem so genannten chillen zu tun. Man kann es sich ganz gemütlich in einem der Shisha-Cafés machen, denn dort werden in der Regel besonders bequeme Sofas zur Verfügung gestellt.